Anitas Woche: Zu Besuch auf dem Tollwood

Letzte Woche war ich mit Dani und Aylin auf dem Winterfestival Tollwood/Fotos: Dani

Als Dani letzte Woche in München zu Besuch war, konnten wir einen Besuch auf dem Tollwood nicht auslassen. Und so schlenderten wir bei Eiseskälte zusammen mit unserer Bloggerfreundin Aylin über den Markt auf der Theresienwiese. Das Tollwood ist neben dem Mittelaltermarkt mein liebster Christkindlmarkt in München. Streng genommen ist es gar kein Weihnachtsmarkt, sondern ein „Winterfestival“, bestehend aus Ständen und Zelten mit kulinarischen Köstlichkeiten, Kunsthandwerk, aber auch Musik, Theater und Ausstellungen. von Anita

Das Tollwood startete 1988 als Sommerfestival im Olympiapark. Fünf Jahre später fand dann auch das erste Winterfestival statt. Warum „Festival“? Weil das Tollwood nicht nur ein Weihnachtsmarkt ist, sondern auch ein Kulturfest. Neben Ständen, die Kunsthandwerk wie Schmuck, Postkarten, Seifen, Kerzen, Tee oder Schals verkaufen, bietet das Tollwood auch kulturelle Veranstaltungen und Umweltaktivitäten an. Dabei verzichtet die privatwirtschaftliche Tollwood GmbH auf Subventionen. Die kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte, Theater und Comedy können weitgehend durch die Standmieten finanziert werden. Nach dem Grundsatz „Kultur für alle“ sind die Eintritte entweder frei oder verhältnismäßig günstig.

So gibt es zum Beispiel einen „Weltsalon“ als Bühne für gesellschaftliche und politische Diskussionen und Vorträge. Die kulinarischen Stände mit biologischem Essen aus aller Welt wollen eine multikulturelle Gesellschaft widerspiegeln: Außer Würstchenbuden, Crêpes oder Döner kann man auf dem Tollwood Essen aus aller Welt probieren, zum Beispiel das Hefeteiggebäck „Baumstriezel“ oder die afrikanische Kochbanane, aber auch kulinarische Überraschungen wie „Bierglühwein“, „Hot Caipi“ und dieses Jahr neu den Schokodöner, an den sich aber weder Dani, Aylin noch ich herangetraut haben. Das Weihnachtsfestival findet noch bis zum 23. Dezember statt. Welche Weihnachtsmärkte gefallen Euch besonders gut?

tollwood

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Eines der Besonderheiten des Festivals ist auch die außergewöhnliche Beleuchtung. Im Eingang zaubert eine Traube aus Discokugeln unzählige Lichtpunkte auf den Boden.

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baumstriezel

Dani probierte einen Baumstriezel – ein aus Hefeteig eingerollter Kuchen, der über einer offenen Feuerstelle gebacken und anschließend in Zimt und Zucker gerollt wird. Die kulinarische Köstlichkeit stammt aus dem südöstlichen Siebenbürgen.

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Interessant schaut er ja aus, der Schokodöner – aber ob er auch schmeckt? Ich werde es ausprobieren und berichten!

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In meiner nächsten Kolumne stelle ich Euch einen weiteren „untypischen“ Weihnachtsmarkt Münchens vor, den Mittelaltermarkt.

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4 Antworten zu “Anitas Woche: Zu Besuch auf dem Tollwood”

  1. Dani Sagte:

    Der Baumstriezel war sooo lecker! :-)

  2. Carlotta Sagte:

    Auf das Tollwood gehe ich auch immer sehr gerne. Das ist wirklich mal was anderes, und ich könnte mich durch alle Stände durchfuttern! :)

  3. Vicky | The Golden Bun Sagte:

    Oh mann :) jetzt vermisse ich München noch mehr… :(
    From Paris with love, Vicky

    The Golden Bun

  4. Khoa Nguyen Sagte:

    ich finde die Crepes und die Hamburger auf dem Tollwood superlecker. Die Feuerzangenbowle ist bei uns immer erste Anlaufstation, wenn es um einen heißen Drink geht. An Wochenenden schön eng und kuschelig…aber ansonsten ist das Tollwood empfehlenswert. Schöne Fotos ;) !

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